Johannes Baumann

Warum wir die offene Schule brauchen

Und was wir darunter verstehen sollten
UNGEKÜRZTE FASSUNG
2019

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Umfang: 8 Seiten
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Wenn man unsere westeuropäische Kultur vor allem im Hinblick auf herausragende und den Unterschied machende Entwicklungen als aus der Tradition der Aufklärung kommend begreift und – vor allem auch im Hinblick auf die politisch-demokratischen Errungenschaften der Nachkriegszeit – sich diesem Ansatz verpflichtet fühlt, erlebt man viele gegenwärtige Entwicklungen in Deutschland und Europa nicht nur mit Verwunderung, sondern sieht Anlass zu großer Sorge. Diese Entwicklungen machen auch vor den Schulen nicht halt. Schülerinnen und Schüler bringen – ein absolut normaler Vorgang – disparate Prägungen aus den Elternhäusern mit, ebenso die teilweise massiven Beeinflussungen durch die Peergroup und die sozialen Netzwerke. Aber die Schulen sind – etwas verzögert und moderater – auch ein Ort mit Lehrkräften unterschiedlichster Prägung. Schulen sind immer Schulen in ihrer Zeit. Es gibt also in mehrfacher Hinsicht Anlass, sich in den Schulen dieses Themas des kulturellen Wandels anzunehmen. In einem ersten Schritt möchte ich einige besorgniserregende Trends skizzieren, um in einem zweiten Schritt die Möglichkeiten der Schulen zu sondieren, sich damit auseinanderzusetzen. Im dritten Abschnitt wird das Konzept der offenen Schule vorgestellt, und der letzte Abschnitt kreist um die Frage der konkreten und wirksamen Umsetzungsmöglichkeiten.